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07.04.2017 Von: Rüdiger Frisch


Ausgaben
Artikel Nummer: 18521

15-16/2017


Es geht also doch. Die Schweiz hat bewiesen, dass sich der Lkw-Transitverkehr eindämmen lässt und stattdessen die Güterbahn zulegt (S. 14). Das Land im Herzen Europas hat 2016 durch eine konsequente Förderung der Güterbahn und der forcierten Verlagerung vom Lkw aufs Gleis – bereits bei Grenzübertritt – die Zahl der Transit-Lkw-Fahrten auf 975 000 reduziert, dem geringsten Wert seit 20 Jahren. Dies zeigen die Zahlen des schweizerischen Bundesamts für Verkehr. 71% des Transitverkehrs passierten das Land per Güterbahn.

 

Manche mögen diesen Erfolg mit der Überschaubarkeit des Landes in Verbindung bringen. Fakt ist, dass Ankündigungen keine Lippenbekenntnisse geblieben sind: Das sollten andere Staaten neidlos anerkennen und der Schweiz konsequent nacheifern. Nur durch ein geschicktes Kombinieren der Verkehrsträger lässt sich das Thema Frachtverkehr auch politisch tragen und der Ruf des Transportgewerbes aufpolieren.

 

Rüdiger Frisch
Redaktor

 

 

 

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