Heavylift / Breakbulk

  • Das bislang grösste Schiff, das den Hafen von Bakar in Kroatien bislang angelaufen hat.

04.11.2015 Von: Christian Doepgen


Artikel Nummer: 12237

Den Korridor konstruieren

Der Korridor IX ist ein wichtiges Bauvorhaben, für das die chinesische Shandong Hi Speed Group tätig geworden ist. Mit ihrem lokalen Logistikdienstleister Transagent, der seit 2014 auch vertraglicher Kooperationspartner ist, wurden aber inzwischen weitere Vorhaben umgesetzt, so für ein Kraftwerk in Bosnien.


Der Korridor IX ist eine der Verkehrsachsen, mit denen europaweit die Infrastruktur zur engeren Anbindung der Regionen auf den zeitgemässen Stand gebracht werden soll. Die Umsetzung hat im Bieterverfahren u.a. die Chinese Shandong Hi Speed Group für sich entscheiden können. Die logistische Herausforderung durch diesen Verlader aus Fernost bedeutete zumindest für den serbischen Markt etwas Neues, denn die komplette Logistikkette vom Werk in China bis zum Zielort ist bislang unüblich gewesen. Den Auftrag konnte sich die Transagent-Filiale in Serbien sichern, u.a. aufgrund ihres multimodalen Profils, wickelt die Gruppe in Kroatien doch bedeutende Mengen der Verkehre des Güterbahnpartners HZ Cargo und des Transhipments-Umschlags im Hafen Rijeka ab.

 

Koper und neue Kunden

Mit dem Kooperationsvertrag der beiden Partner im Juli 2014 fiel der Startschuss für das dreijährige Projekt mit dem klingenden Titel E763. Der erste Transport der Projektfracht erfolgte im September 2014 über den Hafen Koper in Slowenien. Auf die 17 überdimensionalen Baumaschinen folgte weitere Ausrüstung aus China. Auf der Basis konnte Transagent die Grundlage dafür schaffen, dass die der Konzern Chinese Shandong Hi Speed Group die Teilstücke des Korridors XI zwischen Obrenovac und Ub sowie von Lajkovac und Ljig fertigstellen kann.

 

Im Rahmen seines multimodalen Ansatzes hat Transagent neben der Projektlogistik, so in der kürzlichen Zulieferung von chinesischen Modulen für ein E-Werk in Bosnien, auch sein Schüttgutgeschäft erweitert. Dazu gehören neben Charterprojekten im Hafen Bar ein neuer Austausch zwischen der Ukraine bis Serbien über Ungarn, der im September begann und über die Grenzstation Zahony mit Lieferungen von 50 000 t Eisenerz begann und künftig jährlich 300 000 t betragen soll. Hierzu gehört der Umschlag von 80 t-Breitspur-Waggons auf 55 t-Normalspur-Waggons mit verkürzten Zügen. Diese Verkehre kompensieren teilweise die jüngsten Volumenreduktionen von tschechischen und serbischen Stahlwerken.       

 

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