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  • Das Thema Konnektivität zog auf dem Weltverkehrsforum Interesse auf sich.

20.07.2015 Von: Christian Doepgen


Forwarding & Logistics
Artikel Nummer: 11054

Arbeit an Grundlagen

Die Verbindungsdichte im internationalen Handel ist angesichts der ruhigen Konjunktur in den Hintergrund der öffentlichen Debatte getreten. Zu Unrecht, wie die Verbände Clecat und Fiata mit einer Podiumsdiskussion unter Moderation des ITJ in Leipzig belegten.


Dass für einen Aufschwung der Weltwirtschaft mehr Handelsvolumina eine wichtige Voraussetzung sind, stellt einen Allgemeinplatz dar. Die logistische Grundlage hierfür, eine erhöhte Konnektivität, hat zuletzt weniger Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Verbände Clecat und Fiata haben auf dem jüngsten Weltverkehrsforum in Leipzig das Thema in einer Podiumsdiskussion gewürdigt.

 

Verbindungen und Finanzen

Jean-François Arvis von der Weltbank betonte die Bedeutung der Logistik als alltägliche Basis des Welthandels. Der Titel des Logistics Performance Index (LPI) von 2014, «connecting to compete», bringt nach Arvis die Bedeutung der Konnektivität auf den Punkt.

 

Pawel Stelmaszczyk vom EU-Generaldirektorium für Mobilität verwies auf die  europäischen Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte. Nicolette van der Jagt, Clecat, unterstrich die Notwendigkeit, die Leistungsfähigkeit der Verkehrskorridore im EU-Raum anzugleichen und behördliche Flaschenhälse zu überwinden. Andrea Galluzzi als Verantwortlicher für den Schienenfracht-Korridor 6 zeigte die Praxis im Güterfluss anhand eines Verkehrsträgers auf.  

 

Asien und Europa enger verbinden

Miodrag Pesut, der bei der Unece/TIR den Bereich Erleichterung  im Gütertransport leitet, sprach sich dafür aus, die bestehenden Korridore weiter auszubauen. Allerdings sei eine wichtige Voraussetzung auf den Strecken die rasche Zollabwicklung und der Ausbau der Infrastruktur. Zu den aufmerksamen Zuhörern gehörte auch Mahmoud Ben Romdhane, seit ­Februar 2015 Verkehrsminister von Tunesien.