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12.01.2018

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Artikel Nummer: 21523

01-04/2018 Unerwartete Hoch-Zeiten


 

Dass wir die Gegenwart erst in der Rückschau wirklich objektiv einschätzen können, ist eine alte Weisheit, gegen die ich heute mit Schwung verstossen möchte. Hierfür bediene ich mich des Themas der unerwarteten Hochzeit. Unsere Zeit ist nämlich nicht nur von unerwarteten Fusionen und Übernahmen geprägt, sondern auch von einem Boom, der nur zögerlich prognostiziert und bestenfalls bedingt wahrgenommen wird. Das Geschäftsklima der Logistik hat sich im vierten Quartal 2017 global weiter spürbar verbessert und erklimmt aktuell je nach Segment oder Region historische Höchststände. Die Spanne reicht von den Volumina, die aktuell auf den Weltmeeren oder in der Luft unterwegs sind, über die Resultate der Häfen, wie z.B. dem chinesischen Ningbo-Zhoushan oder dem kanadischen Montréal mit ihren präsumtiven Jahresergebnissen bis hin zur Auslastung des Logistiksektors in zahlreichen Boomregionen Amerikas, Asiens und Europas. Dafür, dass auch Afrika von dem teilweise stürmischen Wachstum nicht ausgenommen ist, finden Sie Belege in dieser Ausgabe des ITJ. Es geht der Branche also besser, als viele meinen. Gestehen wir uns diesen Umstand am Beginn eines neuen Jahres einmal ein.

 

 

Wir vom ITJ haben uns auch etwas einfallen lassen, um 2018 nicht alles, aber einiges anders und besser zu machen. So führen wir u.a. neue redaktionelle Formate ein, so einen «Fokus» in jeder Ausgabe, haben den Bereich «Wechsel weltweit» frisch angestrichen und unser Portfolio im Internet unter www.transportjournal.com erweitert. Lassen Sie sich überraschen.

 

 

Gehen Sie also 2018 mit Optimismus an, frei nach dem römischen Dichter Martial: «Doppelt lebt, wer auch Vergangenes geniesst.» In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine beschwingte Rückschau und einen gelungenen Start in ein gutes Neues Jahr 2018, in dem wir uns hoffentlich des Öfteren begegnen!

 

 

Christian Doepgen
Chefredaktor

 

 

 

 

 

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