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21.03.2016

Artikel Nummer: 13914

13-14/2016 Impulse von aussen


Seit Beginn der weltweiten Rezession ruhen die Augen auf China. Zwar hat der Wohlstand in der Bevölkerung zugenommen und auch die Binnennachfrage ist stetig gestiegen. zu, doch die fehlende Nachfrage aus dem Ausland kann das nicht kompensieren.

 

Mitte März ist nun der neue Fünf-Jahres-Plan vom Volkskongress verabschiedet worden. Einer der zentralen Punkte ist das angepeilte Wirtschaftswachstum, das bis 2020 jährlich 6,5% oder mehr betragen soll. Ebenfalls ehrgeizig ist das Ziel, die Wirtschaftsleistung und die Einkommen der Bevölkerung bis ins Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2010 zu verdoppeln. Dazu sollen Überkapazitäten in der Industrie abgebaut und der Dienstleistungssektor gestärkt werden.

 

Welche Auswirkungen die chinesische Wirtschaftspolitik bereits jetzt auf die Transportbranche hat, zeigt das Bemühen der chinesischen Regierung, den Gütertransport per Bahn entlang der Seidenstrasse attraktiver zu machen. Den Transport per Bahn sieht Hans Reinhard, CEO der Interrail Holding aus dem schweizerischen St. Gallen, nicht als Konkurrenz zum Schiff, sondern als Ergänzung. Für ihn ist der Bahntransport eine zuverlässige Alternative zur Luftfracht, wenn der Schiffstransport zu lange dauert.

 

Auch das Thema Sicherheit und Pünktlichkeit sei, trotz des langen Landwegs, kein Problem – ganz im Gegenteil. Grund genug, künftig einen Blick mehr auf das wachsende Angebot an Güterbahnverbindungen von und nach China zu richten.

 

Eine anregende Lektüre des ITJ wünscht Ihnen Ihr

 

Rüdiger Frisch
Redaktor

 

 

 

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