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04.05.2018 Von: Marco Wölfli


Ausgaben
Artikel Nummer: 23079

19-20/2018


Diese ITJ-Ausgabe spannt geografisch gesehen einen weiten Bogen. Die beiden Specials, Maghreb und Iran/Zentralasien/Fernost, reichen vom Hafen Tanger bis zur chinesischen Insel Hainan, von wo aus die HNA Group in der ganzen (Logistik)-Welt operiert. Ziemlich exakt in der Mitte zwischen diesen weltumspannenden Polen liegt der Iran.

 

 

Diese Lage auf dem Globus entspricht auch den Ambitionen, die das Land hegt. Als Transitland zwischen Asien, Mittlerer Osten und dem Mittelmeerraum will der Iran die Güterströme der Zukunft über sein Territorium durchschleusen. Historisch gesehen, wäre dies kein Novum. Vor der Islamischen Revolution im Jahr 1979 waren regelmässige Lkw-Transporte aus Europa Richtung Iran weit verbreitet.

 

 

Bis das Land den logistischen Anschluss an die Mittelmeer­region aber tatsächlich schafft, sind noch grosse Anstrengungen nötig. Jahr­zehnte der verordneten und selbst­gewählten Isolation lassen sich nicht ausradieren.

 

Auch wer das geopolitsche Gegenstück des Iran bevorzugt, muss in dieser Ausgabe nicht darben. Auf Seite 18 beleuchtet Chefredaktor Christian Doepgen das Engagement von Yilport in New Orleans und wer kältere Gefilde bevorzugt, findet mit Sicherheit Gefallen an den Schienen-Neuigkeiten aus Kanada und dem hohen Norden in Norwegen.

 

 

Marco Wölfli
Redaktor

 

 

 

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