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21.06.2013

Artikel Nummer: 2346

23-26/2013 Kleine Ursache, grosse Wirkung!


Liebe Leserinnen, liebe Leser
Ein Aspekt, dem in der Welt der Spediteure, Transporteure und Logistiker immer wieder viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, ist das Thema der Ladungssicherung. Bei unsachgemässem Umgang mit Transportgut können kleinste Fehler zu grossen finanziellen Verlusten oder sogar zu Personenschäden führen. Der Sinn und Zweck der Ladungssicherung ist in erster Linie, dass Waren den Transportweg vom Hersteller bis zum Endkunden unbeschadet überstehen und dort in einwandfreiem Zustand dem Empfänger übergeben werden können. Wichtig ist aber auch, dass nicht nur die Güter selber gesichert werden, sondern dass a.) der Schutz von Transportführern (Lkw-Fahrer, Umschlag- und Hafenmitarbeitenden etc.), b.) der Schutz anderer Verkehrsteilnehmer, und c.) der Schutz von Tier und Umwelt gewährleistet sind.


In der gesamten Warenlieferkette fängt die Ladungssicherung bereits bei der Verpackung an. Eine richtige Verpackung des Transportguts ist dabei von absolut zentraler Bedeutung. Zwar ist ein Versender nur schon von Gesetzes wegen dazu verpflichtet, für eine transporttüchtige Verpackung seiner Ware zu sorgen, doch klaffen hier zuweilen Theorie und Praxis arg auseinander. Ein Grund: Der finanzielle Aufwand für die Verpackung, die Ladungssicherung und für den Transport werden oftmals nur als «lästige» Unkosten betrachtet – eine Sichtweise, die viel zu kurz greift, da bei einem Schadenfall unter Umständen enorme Kosten anfallen, die ganze (Firmen-) Existenzen zu vernichten vermögen...


Robert Altermatt
Ressortleiter Spedition & Logistik

 

ITZ 23-26/2013

 

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