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25.08.2017 Von: Marco Wölfli


Ausgaben
Artikel Nummer: 19767

35-36/2017


 

Seit zwei Wochen ist die Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden unterbrochen. Die Sperre hat Auswirkungen auf den ganzen Transportsektor im Nord–Süd–Korridor und bringt viele Logistikdienstleister an ihre Grenzen. Besonders spürbar ist dies am Standort Basel, wo Spediteure unter der zusätzlichen Belastung leiden und händeringend nach alternativen Routen und Transportmöglichkeiten suchen. In der Schweiz wie auch in Deutschland mehrt sich nun die Kritik an der Deutschen Bahn. Der Ärger ist verständlich. Während es für den Personenverkehr rasch ein Notfallkonzept gab, machen die angebotenen Ausweichstrecken für den Güterverkehr einen unbefriedigenden Eindruck. Auch wenn die Strecke wieder befahrbar ist, wird es noch lange dauern, bis sich die Güter-Staus auflösen. Es bleibt zu hoffen, dass durch den Vorfall ein Umdenken bei den Trasseebetreibern stattfindet. Auch der Güterverkehr benötigt einen Plan B, falls es zu einer Unterbrechung kommt. Neuralgische Bahnstrecken dürfen nicht alternativlos sein.

 

Marco Wölfli
Redaktor

 

 

 

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