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05.11.2013

Artikel Nummer: 3738

45-46 Ende gut, alles gut?

Das Jahresende steht vor der Tür, und wir haben allerhand zu tun. Das ist gut so! Selbst die Iata sieht seit ein paar Monaten für die Luftfracht einen Trend nach oben: Nach den am 30. Oktober veröffentlichten Zahlen ist das Frachtgeschäft im September gegenüber dem Vorjahresmonat um ein halbes Prozent gestiegen, was zwar weniger war als im August (+3,4%), aber in absoluten Zahlen liegt das Volumen auf dem höchsten Wert seit 25 Monaten. Das, so die Iata, deutet auf eine Verbesserung des Geschäftsklimas gegen Ende des Jahres hin und gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus.   Vor den Jahresendfesten stand nun aber noch ein anderes Ereignis buchstäblich «vor der Tür». Dabei gestehe ich so wenig weh- wie reumütig, mir persönlich nichts aus dem Graus in der Nacht auf den 1. November zu machen. Aber als am Warenfluss interessierte Zeitgenossen werden Sie sicher bei den folgenden Zahlen aufmerken, auf die ich dieser Tage gestossen bin: In Deutschland wurden letztes Jahr 62 000 t Speisekürbisse geerntet; in den USA, einem der Länder mit echter Halloween-Tradition, wurden dieses Jahr geschätzte 330 Mio. USD in Kostüme investiert – für Haustiere, wohlgemerkt. Da schlummert schon ein beträchtliches Potenzial für unsere Branche. Und zwar nicht nur in der so genannten westlichen Welt, sondern auch in Asien, wo Trends wenn nicht gar entstehen, dann wenigstens gerne aufgesaugt und eklektistisch bzw. synkretistisch verarbeitet werden.   Das dürfte weniger für die Länder im islamischen Kulturkreis gelten. Doch dort gibt es freilich auch Spannendes zu erzählen, wie Sie in zwei Schwerpunkten dieser Ausgabe lesen werden. Sollten sie an einer der beiden im November in der türkischen Wirtschaftsmetropole Istanbul stattfindenden Logistikmessen teilnehmen, wünsche ich Ihnen eine gute Reise, sonst allen Lesern eine anregende Lektüre und natürlich noch viele gute Geschäfte gegen Jahresende...   Andreas Haug Ressortleiter Luftfracht


Das Jahresende steht vor der Tür, und wir haben allerhand zu tun. Das ist gut so! Selbst die Iata sieht seit ein paar Monaten für die Luftfracht einen Trend nach oben: Nach den am 30. Oktober veröffentlichten Zahlen ist das Frachtgeschäft im September gegenüber dem Vorjahresmonat um ein halbes Prozent gestiegen, was zwar weniger war als im August (+3,4%), aber in absoluten Zahlen liegt das Volumen auf dem höchsten Wert seit 25 Monaten. Das, so die Iata, deutet auf eine Verbesserung des Geschäftsklimas gegen Ende des Jahres hin und gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Vor den Jahresendfesten stand nun aber noch ein anderes Ereignis buchstäblich «vor der Tür». Dabei gestehe ich so wenig weh- wie reumütig, mir persönlich nichts aus dem Graus in der Nacht auf den 1. November zu machen. Aber als am Warenfluss interessierte Zeitgenossen werden Sie sicher bei den folgenden Zahlen aufmerken, auf die ich dieser Tage gestossen bin: In Deutschland wurden letztes Jahr 62 000 t Speisekürbisse geerntet; in den USA, einem der Länder mit echter Halloween-Tradition, wurden dieses Jahr geschätzte 330 Mio. USD in Kostüme investiert – für Haustiere, wohlgemerkt. Da schlummert schon ein beträchtliches Potenzial für unsere Branche. Und zwar nicht nur in der so genannten westlichen Welt, sondern auch in Asien, wo Trends wenn nicht gar entstehen, dann wenigstens gerne aufgesaugt und eklektistisch bzw. synkretistisch verarbeitet werden.

Das dürfte weniger für die Länder im islamischen Kulturkreis gelten. Doch dort gibt es freilich auch Spannendes zu erzählen, wie Sie in zwei Schwerpunkten dieser Ausgabe lesen werden. Sollten sie an einer der beiden im November in der türkischen Wirtschaftsmetropole Istanbul stattfindenden Logistikmessen teilnehmen, wünsche ich Ihnen eine gute Reise, sonst allen Lesern eine anregende Lektüre und natürlich noch viele gute Geschäfte gegen Jahresende...

Andreas Haug
Ressortleiter Luftfracht

 

 

 

 

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