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19.11.2015 Von: Jutta Iten


Artikel Nummer: 12448

47-48/2015 Turbulente Zeiten


Wir leben in turbulenten Zeiten, das ist sicherlich unbestritten. Und in diesem Zusammenhang stellt sich wie schon des öfteren zuvor in ähnlichen Situationen wieder die Frage, ob und wenn ja inwieweit die Politik das Geschäft beeinflusst.

 

 

Es sind nicht nur ernste Vorkommnisse, wie sie derzeit überall in der Welt stattfinden, die ins Gewicht fallen, sondern auch Einflussnahmen, wie sie beispielsweise durch globale oder innenpolitisch motivierte steuerliche Regelungen vorkommen. Auch vom Gesetz geänderte Bedingungen und Voraussetzungen, die die Umwelt betreffen, fallen immer häufiger bei der Richtung, die eine Geschäftsentwicklung nehmen kann, ins Gewicht.

 

Allerdings ist es für mich immer wieder ein Phänomen, in wievielen Arten man mit Problemen umgehen kann. Eines aber scheint auch für alle Parteien, Nationen und Kontinente festzustehen: Trotz gewisser wirklich tragischer Ereignisse, wie wir sie aktuell erleben, läuft das so genannte «normale» Leben in vielen Fällen weiter wie zuvor. Das trifft auch in hohem Mass auf die Geschäftswelt, in unserem speziellen Fall die Logistik- und Transportbranche, zu.

 

In der dieswöchigen Ausgabe beschäftigen wir uns in den beiden Specials Italien (Beilage) und Malta (integriert, ab S. 25) vor allem mit Südeuropa, einer Region, die von den gegenwärtigen schwierigen Problemen mit all ihren Auswirkungen schon bedingt durch die geografische Lage hautnah betroffen ist. In diesen beiden Mittelmeerländern gibt es Beispiele, die deutlich machen, dass Firmen und ihre Verantwortlichen gerade durch Schwierigkeiten dazu gebracht werden können, ganz neue Initiativen zu entwickeln und verborgene Möglichkeiten und Ressourcen zu entdecken und entsprechend auszuschöpfen.

 

Dasselbe gilt natürlich auch für die übrigen Regionen in der ganzen Welt, in denen unsere Zeitschrift gelesen wird. Hier möchten wir nicht versäumen, auf das exklusiv mit Oleg ­Belozerov, dem neu ernannten Präsidenten der Russischen Bahnen RZD von ITJ-Chefredaktor Christian Doepgen ­geführte Interview hinzuweisen (s. S. 17). Es beleuchtet nicht nur die gegenwärtige Situation der Russischen Föderation, insbesondere auch in Bezug auf China, sondern auch die Visionen von Belozerov bezüglich der weiteren (Eisenbahn-)Zukunft Europas und darüber hinaus.

 

Wie immer wünschen wir ­Ihnen eine interessante ­Lektüre.

 

Jutta Iten
Redaktorin

 

 

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