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Von: Christian Doepgen


Artikel Nummer: 38969

ITJ 49-52/2021


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Am Nikolaustag, an dem dieses Editorial entstand, liess sich früher alles über das vergangene und viel über das neue Jahr sagen. Heute ist das nicht mehr der Fall – wir versuchen es trotzdem.

Die Zögerlichkeit, die die wiederanlaufenden Shutdown-Massnahmen in Asien und Europa ausgelöst haben, dürfte rasch verflogen sein, denn in den entwickelten Märkten kennt die Nachfrage weiterhin kein Halten mehr. Die Ersparnisse der Lockdown-Phase wollen investiert sein. So sei seit Beginn der Pandemie beispielsweise das Nettovermögen der US-Haushalte, und nicht nur der wohlhabenden, insgesamt um 22% gestiegen, habe ich gelesen.  Nach der globalen Finanzkrise hatte dieser Prozess sieben Jahre gedauert.

Auch die Unternehmen zeigen sich investitionsfreudiger, Near-Shoring und die Rückwanderung von Industrie-arbeitsplätzen geben positive Impule. Die Versorgungsengpässe sollen sich im Lauf des Jahres 2022 auflösen. Wenn das mal angesichts der anschwellenden Güterflüsse und der Energieknappheit nicht zu optimistisch gedacht ist.

Immerhin: Die Nachfrage nach den Dienstleistungen unserer Transport- und Logistikbranche bleibt auf absehbare Zeit hoch. Auch das ist ein Grund, Kerzen anzuzünden und für die Saison eine gute Flasche zu entkorken.

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2022 wünscht Ihnen Ihr Christian Doepgen, Chefredaktor


 

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