Heavylift / Breakbulk

  • Die ersten der neuen Schleusentore auf dem Weg zu ihrem Einsatzort.

26.08.2014 Von: Antje Veregge


Artikel Nummer: 7092

Transport von Schleusentoren in Panama

Der Bau der neuen Schleusen für den Panamakanal sorgt immer wieder für Schlagzeilen. So war der Transport der ersten Tore vom Ankunftsterminal zur Baustelle der neuen Einrichtung ein herausragendes Ereignis – im wahrsten Sinne des Wortes.


Beim Ausbau des Panamakanals geht es sichtlich voran. Mit dem Transfer der ersten Tore für die Schleusenanlage auf der Atlantikseite des mittelamerikanischen Landes ist das Projekt in eine neue Phase eingetreten. «Das ist ein sehr wichtiger Schritt für uns, denn er umfasst die erste Bewegung von Toren von dem Spezialdock, an dem sie angekommen sind, zu den unteren Kammern der neuen Schleusen», erklärte Jorge L. Quijano von der Panama Canal Authority (ACP) am 21. Juli.

 

 

Damit die mehr als 3000 t schweren Stahlstrukturen mit Massen von mehr als 57 m Länge, 10 m Breite und 31 m Höhe sicher über die eigens dafür gebaute Rampe zu den Kammern der Schleuse transportiert werden konnten, mussten strengste Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Acht der 16 rollenden Tore, die in der neuen Einrichtung zum Einsatz kommen werden, sind dabei bereits aus Triest (Italien) in Panama angekommen, Hersteller ist Cimolai SpA. Der Transport der verbleibenden Tore von ihrem temporären Löschdock zu den Kammern der Schleuse ist für die kommenden Tage geplant. Die weiteren acht Einheiten werden mit zwei separaten Verladungen verschifft. Derzeit ist die Ankunft für den kommenden Oktober geplant. Ein Vertrag zwischen Grupo Unidos por el Canal, dem mit dem Bau der Erweiterung beauftragten Unternehmen, und der ACP sieht vor, dass bis zum Dezember sämtliche Tore in Panama eingetroffen sein müssen.

 

Nach Angabe der ACP ist das Programm zum Ausbau des Panamakanals derzeit zu 77% abgeschlossen. Die Arbeiten begannen offiziell im August 2009 und sollen bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Bislang kam es jedoch immer wieder zu Verzögerungen. 

 

 

 

 

 

 

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